Reden über Medien: Zu Gast im Podcast „Man müsste mal…“

„Man müsste mal…“ ist ein Podcast mit leicht irreführendem Namen. Denn zu Gast sind bei Claus Oellerking und Andreas Lußky regelmäßig Menschen, die über das „Man müsste mal…“ längst hinaus sind und – so nennen ich es mal der Einfachheit halber – irgendetwas tun, damit ein Stückchen Welt ein Stückchen besser wird. Hier habe ich über den Podcast geschrieben – Andreas ist zudem mein Kollege, wir teilen ein Büro.

Jetzt durfte ich zu Gast sein. Obwohl ich nicht so recht ins Raster passe. Aber dass ich in einem Seminar mit Schülern in Neubrandenburg einen Podcast basteln durfte, war den Gastgebern Anlass mich einzuladen und in einer guten halben Stunde habe ich erzählt, warum es mir wichtig ist, mit jungen Leuten über Medien zu reden.

Angefangen hat das alles ja vor Jahren im Mecklenburgischen Förderzentrum in Schwerin. Ein Jahr lang habe ich da ehrenamtlich das Schülerradio betreut – im Podcast war ich so aufgeregt, dass ich das gar nicht erwähnt habe. Später kam das Projekt Newcomernews des NDR (verlinkt ist ein alter Flyer dazu), mit dem wir durch Schulen getingelt sind. Dort haben wir über unsere Arbeit berichtet, darüber wie Medien funktionieren und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern haben wir Radio- und Fernsehbeiträge und Internettexte und Fotos gefertigt. Dann gab für mich noch einen Einsatz im Goethe-Gymnasium in Schwerin, da hatte ich 45 Minuten, um beim „Wirtschaftstag“ über die Arbeit als Journalist zu reden. Das war mir insofern eine besondere Freude, als dass der Direktor zur Einstimmung in der Aula vor allen beklagte, dass so viele junge Menschen ihr Studium oder ihre Lehre abbrechen und das sei ja ein Zeichen dafür, dass sie eine „falsche Entscheidung für ihr Leben“ getroffen hätten. Nun war es mir wirklich ein inneres Blumenpflücken, dem erstmal gepflegt aber sehr eindringlich zu widersprechen, unter anderem mit einem Satz, den ich meinem Großvater zuschreibe: „Umwege erhöhen die Ortskenntnis“.

Und nun war ich in Neubrandenburg und wir haben behauptet, der Tollensesee würde eingezäunt, die ganze Geschichte und den Podcast, der so entstanden ist gibt es hier in einem eigenen Artikel.

Warum ich das gerne mache – im Ehrenamt aber auch gegen Honorar, wie der Podcast „Wahrheit oder Lüge“ entstanden ist und warum mir das Wort „Quellenkritik“ so wichtig ist, das erzähle ich bei Claus und Andreas – bitte hier entlang zur Folge des Podcasts.

Hier gibts „Man müsste mal…“ bei Facebook und hier ist der Link zu Apple Podcasts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.